Adventkalender der INITIATIVE ABFALLBERATUNG




Die erste Tür des "Abfallberater*innen Adventskalenders" ist offen und was verbirgt sich dahinter. Wir sind nicht in der Lage und möchten auch keine materiellen Preise vergeben. Wir werden euch Nette und lustige Geschichte aus unserem Arbeitsalltag erzählen, wir hoffen dass euch diese gefallen werden. Das ganze findet ihr auf unserer Facebook Seite. Viel Spaß beim lesen.



Arbeitskampf "für den Mist" (Kronen Zeitung, 07.11.2012)

Wir freuen uns mal wieder die Kronen Zeitung in unserem Pressespiegel begrüssen zu dürfen, Vielen Dank an dieser Stelle........

Der Arbeitskampf geht weiter: WIR WERDEN DIE STADT WIEN KLAGEN!

Pressemitteilung vom 6.11.2012


Unser Arbeitskampf tritt in eine neue Phase: Unsere Klage gegen die Stadt Wien steht bevor. Ende September 2012 haben wir uns in einer Marathonsitzung mit unserem Anwalt Dr. Ehm in der Zentrale unserer Gewerkschaft GdG-KMSfB getroffen. Seit Oktober bereiten wir die Klage inhaltlich vor. Traurig aber wahr, es scheint der einzige Weg zu sein, zu unserem Recht zu kommen: Wenn die rot-grün regierte Stadt Wien nicht doch noch einlenkt, bedeutet das für uns, mitunter etwa eineinhalb Jahre auf ein Urteil warten zu müssen! Bis dato hat unser von der Gewerkschaft gestellter Anwalt die Klagen noch nicht eingereicht. Aktuell stellt sich auch die Frage, ob bei einer Klage tatsächlich alle AbfallberaterInnen von der Gewerkschaft unterstützt werden oder, ob wir uns eine weitere anwaltliche Vertretung organisieren müssen. Spannende Wochen stehen bevor. Mehr Info...   

WIR WERDEN DIE STADT WIEN KLAGEN! (Pressemitteilung, 6.11.2012)

Der Arbeitskampf geht weiter: Wir werden die Stadt Wien klagen!

ÖGB-Präsident Foglar unterzeichnet unsere Petition an Umweltstadträtin Ulli Sima


Unser Arbeitskampf tritt in eine neue Phase: Unsere Klage gegen die Stadt Wien steht bevor. Ende September 2012 haben wir uns in einer Marathonsitzung mit unserem Anwalt Dr. Ehm in der Zentrale unserer Gewerkschaft GdG-KMSfB getroffen. Seit Oktober bereiten wir die Klage inhaltlich vor. Traurig aber wahr, es scheint der einzige Weg zu sein, zu unserem Recht zu kommen: Wenn die rot-grün regierte Stadt Wien nicht doch noch einlenkt, bedeutet das für uns, mitunter etwa eineinhalb Jahre auf ein Urteil warten zu müssen! Bis dato hat unser von der Gewerkschaft gestellter Anwalt die Klagen noch nicht eingereicht. Aktuell stellt sich auch die Frage, ob bei einer Klage tatsächlich alle AbfallberaterInnen von der Gewerkschaft unterstützt werden oder wir uns eine weitere anwaltliche Vertretung organisieren müssen. Spannende Wochen stehen bevor.

Im Moment sind wir – 28 AbfallberaterInnen – mit der detailreichen Vorbereitung unserer Klagen vor dem Arbeits- und Sozialgericht beschäftigt. Das Zusammenstellen sämtlicher Unterlagen aus den vergangenen Jahren (manche von uns waren mehr als zwölf Jahre lang bei der MA 48 beschäftigt) ist aufwändig, geht aber zügig voran. Inhaltlich richten wir uns zum einen gegen unsere jahrelange Scheinselbständigkeit – Stichwort „Feststellungsklage“, d.h. das Gericht möge feststellen, dass es sich um Umgehungsverträge gehandelt hat. Zum anderen steht eine Menge Geld am Spiel, das die Stadt Wien uns, der Gebietskrankenkasse und dem Finanzamt vorenthalten hat („Leistungsklage“). Werkverträge scheinen der MA 48 eben billiger gewesen zu sein ...

Für alle Beteiligten wäre es besser, eine rasche und sozial verträgliche Lösung zu finden. Im Moment wird jedoch ganz bewusst auf Zeit gespielt - offenbar in der Hoffnung, dadurch unseren Durchhaltewillen zu brechen.

August und September warenübrigens geprägt von wiederholten Terminversäumnissen der Stadt Wien, auf die Aufforderung unseres Anwalts zu reagieren und endlich eine Stellungnahme zu ihrer Sicht der Dinge abzugeben. Parallel haben wir bis heute verschiedene Gelegenheiten genutzt, die Öffentlichkeit weiter über unseren Arbeitskampf zu informieren und auf die „Entsorgung“ der Wiener Abfallberatung aufmerksam zu machen: Wir hatten zwei Tage lang einen Infostand beim Volksstimmefest, haben eine Gemeinderatssitzung besucht, waren in mehreren Projekten des Kulturfestivals WienWoche involviert, haben unseren eigenen Arbeitskampf-Song geschrieben u.v.a.m. Ein kurzer Rückblick der wichtigsten Ereignisse:

Umweltstadträtin Ulli Sima musste ihr Schweigen brechen, zeitgleich hat uns die MA 48 neue Jobangebote erteilt.


Im Zuge einer Anfrage an Ulli Sima (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am 7. September 2012 konnte die Umweltstadträtin erstmals nicht mehr ausweichen, zu unserem Arbeitskampf und unseren Forderungen Stellung zu nehmen. Während sie daran festhielt, dass „die MA 48 (...) hier korrekte Werkverträge auf einer legal rechtlichen Basis abgeschlossen“ habe, erhielten einige AbfallberaterInnen just zwei Tage zuvor Post von der Personalabteilung der MA48. Dort war zu lesen: „Zur Vermeidung einer langwierigen, gerichtlichen Auseinandersetzung erachten wir es als sinnvoll, die Angelegenheit zum jetzigen Zeitpunkt für beide Seiten positiv zu erledigen.“ Offensichtlich ist auch der MA 48 klar, dass sie in dieser „Angelegenheit“ Mist gebaut hat. Frau Stadträtin Sima hat sich bis heute nicht mit einem Gesprächsangebot an uns gewandt. Wir würden uns nachwievor darüber freuen.

MA 48 versucht erneut uns mit ein paar miesen Arbeitsverträgen abzuspeisen


Allerdings: Anfang September erhielten erneut nur einige von uns Briefe inklusive Einzelgesprächstermin. Dazu kam die Ankündigung, dass es ein „konkretes Jobangebot “ geben werde. KollegInnen, die den vorgegebenen Termin nicht wahrnehmen konnten, haben danach nie einen Alternativtermin erhalten. Andere, die sich informieren wollten, mussten feststellen, dass das „Konkrete“ nichts weiter war, als ein Zettel mit zweifelhaften Rechenbeispielen. Das Jobangebot selbst unterscheidet sich durch nichts von jenem, das manche von uns bereits im Frühsommer erhalten hatten: Ein Dienstverhältnis in der sogenannten „handwerklichen Verwendung“ der Stadt Wien. Ein gemeinsamer Termin für alle, wie von der Initiative Abfallberatung seit langem gefordert, war erneut nicht möglich. Sogar die Mitnahme einer Vertrauensperson in den Besprechungsraum wurde von der MA 48 nicht zugelassen.

Hier möchten wir noch einmal herauszustreichen, dass nur manchen von uns ein Jobangebot unterbreitet wurde, das abermals unsere in der Vergangenheit erworbenen Ansprüche außer Acht lässt, also weder unsere Ausbildung noch unsere Vordienstzeiten anerkennt. Am 22. Oktober haben wir von Dr. Ehm erfahren, dass fünf weiteren ehemaligen AbfallberaterInneneine Abschlagszahlung angeboten werden soll - in welcher Höhe, ist uns unbekannt. Alle anderen AbfallberaterInnen wurden gar nicht bedacht. Da aber wir alle mit nicht rechtskonformen Arbeitsverträgen beschäftigt waren, bestehen wir weiterhin auf eine Lösung für alle. Wir hoffen und bauen auf die Unterstützung durch unsere Gewerkschaft - für alle.
Besonders negativ aufgefallen ist, dass sämtliche Mütter in Karenz für eine Weiterbeschäftigung bei der MA 48 nicht in Betracht gezogen worden sind. Ebenso unser Kollege, der kurz vor der Pensionierung steht. Auf eine sozialdemokratisch regierte Stadt wirft das ein sehr ungünstig herbstlich-trübes Licht.

ÖGB-Präsident Foglar unterzeichnet unsere Petition an Ulli Sima


Beim Fest der UG - Unabhängige GewerkschafterInnen am 28. September 2012 waren wir eingeladen, auf der Bühne über unseren Arbeitskampf zu sprechen. Unter anderem haben wir auf unsere – nach wie vor aktuelle – Petition für faire und rechtskonforme Arbeitsverhältnisse bei der MA48 hingewiesen. Auf die Frage, wer von den Anwesenden diese denn noch nicht unterschrieben hätte, kam sogleich ÖGB-Präsident Erich Foglar zur Bühne, um unsere Forderungen an Umweltstadträtin Ulli Sima mit seiner Unterschrift zu unterstützen.

Abfallberatung? Ein Notstand in Wien!


Dass es im Moment Probleme gibt, einen Termin mit AbfallberaterInnen der MA 48 zu bekommen, wird uns von mehreren Seiten berichtet. Das bei Schulen und Kindergärten beliebte pädagogische Angebot ist momentan kaum oder gar nicht buchbar. Unsere Leistungen fehlen. Unschätzbar ist der Verlust an Umweltaufklärung, der dadurch entsteht.

Die ARA (Altstoff Recycling Austria AG) zahlt für ungefähr 15 Vollzeit-tätige Wiener AbfallberaterInnen ungefähr eine Dreiviertel Million an die MA 48. So weit uns bekannt ist, gibt es momentan allerdings nur 2-3 Vollzeit-tätige AbfallberaterInnen, die die Tätigkeit auch tatsächlich ausüben. Wohin fließt das Geld der ARA?


Video: Petitionsunterzeichnung durch den ÖGB-Präsidenten Erich Foglar

Unser Arbeitskampf-Song: „Wir sind keine 48er Wegwerfartikel!“

Initiative Abfallberatung bei der WienWoche: Diskussion, Streifzug durch die Stadt, Liederabend

Petition: Für faire und rechtskonforme Arbeitsverträge bei der MA48


Initiative Abfallberatung Wien

http://abfallberatung.prekaer.at
http://www.facebook.com/AbfallberatungWien
Rückfragen: abfallberatung@gmail.com

Bei Interesse, das war ein Teil unserer Arbeit!

Unsere Arbeit ist wichtig, wir waren integriert in die MA 48. Uns wurde folgender Link übermittelt, der Youtube Kanal dürfte einer der Stadt Wien sein. Zu sehen ist eine Abfallberaterin bei einem Vortrag über unsere Arbeit.

Unser ARBEITSKAMPF-SONG: Wir sind keine 48er Wegwerfartikel

Initiative Abfallberatung beim Liederabend "Kampf um Brösel"



Published on Oct 10, 2012 by Abfallberatung Wien

Das Arbeitskampf Lied der INITIATIVE ABFALLBERATUNG WIEN wurde erstmals bei der Wienwoche 2012, beim Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch" 6.10.2012 im Haus der Begegnung, 1060, Otto-Bauer-Gasse 7, vorgetragen. 

Bei der Müllabfuhr gärt es weiter (Kronen Zeitung, 4.10.2012)

Wir freuen uns über einen neuen Artikel in der Kronen Zeitung, danke vielmals für euer Interesse
Wir kämpfen weiter....

AbfallberaterInnen beim "Geburtstagsfest der Unabhängigen GewerkschafterInnen"

ÖGB-Präsident Erich Foglar unterzeichnet unsere Petition an Ulli Sima!


Published on Sep 30, 2012 by AUGEIUG

Vielen Dank an alle UnterschtützerInnen bei der AUGE/UG und KiV/UG, dafür dass ihr euch für unsere Anliegen Zeit genommen und uns zugehört habt. Wir danken auch dem ÖGB Chef Erich Foglar für das erbauende Gespräch. Vielen Dank an alle - es war uns ein Fest mit euch. 

KRONEN ZEITUNG vom 27.9.2012


Die "Abfallberater" der MA 48 betreuen das Mist-Telefon (70.000 Anrufe jährlich), halten Vorträge an Schulen und leisten rund 30.000 Beratungsstunden im Jahr. Doch sie arbeiten nicht als Angestellte, sondern auf Gewerbeschein. "Unfair und rechtswidrig", sagt eine der Betroffenen.

WIENWOCHE 23.9. - 5.10.2012

Auch bei diesem Programmpunkt sind wir dabei!


Mittwoch, 26.9.2012 // 18:30 Uhr 
Diskussion: "Zur inneren Sauberkeit. Some thoughts about cleanliness, dirt and shit in everyday life and work" 
Ort: Planet 10, Pernerstorfergasse 12, 1100 Wien.
Im Rahmen des Projekts "
MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!" Mehr Info im Wienwoche Programm.

Und weiter in der Wienwoche: Gespräche von AbfallberaterInnen mit dem PrekärCafé zu den Themen Prekarisierung, Arbeitskampf und bedingungsloses Grundeinkommen im Rahmen von
"WIEN PREKÄR" am Dienstag, 2.10.2012 // 18:00 Uhr: PrekärCafé @ W23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien. Wer nicht warten kann, möchte sich doch die Geschichten unter der folgenden Adresse anhören: WIR BLEIBEN LIEBER STEHEN!

Außerdem in der Wienwoche: Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch". Mit Abfallberaterinnen der MA 48 u.v.a.m. am Samstag, 6.10.2012 // 20:00 Uhr (pünktlicher Beginn!). Ort: Haus der Begegnung, Otto-Bauer-Gasse 7, 1060 Wien. Mehr Info im Wienwoche Programm.

Ulli, da ist dir ein Fehler passiert!

Was sagt man dazu, vor Monaten zu Unrecht entlassen, aber im neuesten Hochglanz-Prospekt der Fr. Stadträtin ohne gefragt worden zu sein abgebildet...



Ö1-Radiokolleg eine Sendereihe unter dem Titel "Abfall als Ressource"

Noch eine Sendung mit der Initiative Abfallberatung Wien.

Der Weg von der Wegwerf- zur Reparaturgesellschaft. "Der Kasperl, der gleich auftreten wird, ist der PrekärKasperl. Normalerweise klären die Abfallberater und -beraterinnen der Stadt Wien Kinder über den richtigen Umgang mit Abfall und Mülltrennung auf. Heute aber wird der Kasperl vor allem über die Missstände am Arbeitsplatz sprechen." (Ö1 Radiokolleg, 10.9.2012)

Link zu der Sendung





DISKUSSION im PrekärCafé am 4.9.2012

Vom „Ich“ zum „Wir“ oder „Let´s Organize!“ muss Praxis werden
Arbeitskampf und Selbstorganisierung der Abfallberater_innen der Stadt Wien

Das PrekärCafé hat die Initiative Abfallberatung eingeladen, um über unseren Arbeitskampf zu berichten. Ebenfalls zu Gast ist Christine Rudolf von der Konsequenten Interessenvertretung / Unabhängige GewerkschafterInnen (KIV/UG), die bereits so manche Erfahrung mit Arbeitskämpfen bei der Stadt Wien gesammelt hat. Der Fokus dieses Abends soll auf dem Prozess der Selbstorganisierung liegen. Wir werden über bisherige Erfolgserlebnisse und (nächste) Herausforderungen sprechen und unser Erfahrungen gerne mit anderen teilen. Auch Möglichkeiten der solidarischen Unterstützung werden Thema sein.

Dienstag, 4. September 2012 um 20 Uhr

Ort: PrekärCafé in der w23 - Wipplinger Straße 23, 1010 Wien
Mehr Info...

REDEBEITRAG AM VOLKSSTIMMEFEST




Die Wiener Tschuschenkapelle hat uns eingeladen, vor ihrem Auftritt am Volksstimmefest 2012 über die Initiative Abfallberatung zu informieren. Wir haben diese Gelegenheit gerne genutzt und ichmachpolitik.at war mit der Kamera dabei: "Unter ziemlich prekären Verhältnissen haben wir jahrelang bei der MA 48 gearbeitet. Und was ist passiert als wir dagegen den Mund aufgemacht haben? Wir haben jetzt keinen Job mehr und sind nicht arbeitslosenversichert. Aber: Gemeinsam sind wir stark! Solidarität ist ein Zauberwort. Meine KollegInnen schwirren herum und freuen sich, wenn sie eure Unterschriften für unsere Petition erhalten. Wer werden diese Unterschriften der Ulli Sima vor den Latz knallen."

Solidaritätsmail der AUGE/UG (Mail, 29.8.2012)


AUGE/UG – Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / Unabhängige GewerkschafterInnen in AK und GPA-djp: ...  rot-grün regiert, ein Wien, das vorgibt, Gegenentwurf zu sozialer Kälte und Neoliberalismus.

(Mail, 29.8.2012)

Die Praxis der Stadt Wien: Wer aufbegehrt und das Selbstverständliche einfordert – nämlich ein reguläres Arbeitsverhältnis, sozial- und arbeitsrechtlich abgesichert – verliert Aufträge, Jobs und Einkommen. Wer sich organisiert, wird sanktioniert. Mitten in Wien. In einer Stadt, stolz auf ihre sozialdemokratische Tradition, auf ihre sozialpolitische Vorbildwirkung. Mitten in Wien, rot-grün regiert, ein Wien, das vorgibt, Gegenentwurf zu sozialer Kälte und Neoliberalismus zu sein. Etwas, was sich anscheinend nicht bis in die MA 48 herumgesprochen hat ...
Wir Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen solidarisieren uns natürlich mit dem Kampf der AbfallberaterInnen für faire Dienstverhältnisse, soziale Absicherung und faire Entlohnung. Wir empfinden es geradezu als Schande, dass derartige Forderungen nicht gegenüber irgendeinem „kapitalistischen Ausbeuterbetrieb“ ausgesprochen werden müssen, sondern gegenüber der Gemeinde Wien!
Die AUGE/UG fordert die Verantwortlichen der Gemeinde Wien und MA 48 auf, endlich im Sinne des rot-grünen Regierungsübereinkommens aktiv zu werden – nämlich in einen „solidarischen, demokratischen und konstruktiven Dialog“ mit den Betroffenen einzutreten und alle „arbeits- und sozialrechtlichen Vorschriften und Standards“ strikt einzuhalten. (...) Weiterlesen...

INFOSTAND BEIM VOLKSSTIMMEFEST

Wir bleiben lieber stehen und kämpfen weiter!

Nächstes Event, wo Ihr uns treffen, unterstützen und Euch über unsere Initaitive informieren könnt:

Volksstimmefest am 1. und 2. September 2012
Prater, Jesuitenwiese, 1020 Wien
Programminfos unter: www.volksstimmefest.at

Trefft uns bei der Arbeitsweltinsel:

1.9. von 14h bis ca. 19.00 h
2.9. von 10h bis ca. 19.00 h

Wir freuen uns auf Euch und hoffen auf zahlreiches Wiedersehen und viele neue Kontakte, die uns in unserem Kampf um faire und rechtskonforme Dienstverträge bei der MA 48 - Abfallberatung den Rücken stärken!





Solidaritätsanschreiben und Unterstützung für die Abfallberater/ Abfallberaterinnen der Stadt Wien.


Personalrat der Stadtreinigung Hamburg Hamburg,                                             27.07.2012
Bullerdeich 19
20537 Hamburg

An Verdi - Fachbereich II
Mit der Bitte um Weiterleitung

Solidaritätsanschreiben und Unterstützung 
für die Abfallberater/ Abfallberaterinnen der Stadt Wien.


Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach Informationen über Eure Situation durch Verdi-Hamburg, möchten wir hiermit unsere Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck bringen. Wir sind empört darüber, auf welcher Vertragsgrundlage Ihr bisher als Abfallberater bei der Stadt Wien MA 48 beschäftigt wurdet/ werdet. Nach Diskussion in unserem 15-köpfigen Gremium sind wir der Auffassung, dass nur ein normales Beschäftigungsverhältnis mit der Stadt Wien in Frage kommt. Auch eine Befristung ist unfair und würdigt auf keinen Fall Euren Einsatz der letzten Jahre.

Wenn die Stadt Wien ihre Abfallberatung durch eigene Mitarbeiter gestalten will, sollen Sie Euch einstellen
und mit fairen Festverträgen und fairer Bezahlung, geregelten Urlaubsanspruch und Wertschätzung,
entgegenkommen.
Auch hat die Stadt Wien eine Fürsorgepflicht und darf aus unserer Sicht nicht mit
Umgehungsbeschäftigungsverhältnissen und oder auch Knebelverträgen normale Dienstverträge umgehen.
Mehrfache Befristungen unterschiedlicher Vertragsformen entsprechen nicht der besonderen Verpflichtung
öffentlicher Unternehmen.
Der Bedarf der Abfallberatung ist unbestritten und eine Integration von Euch allen in den Betrieb MA48
Stadt Wien wäre aus unserer Sicht sinnvoll.
Feste Mitarbeiter haben eben eine besondere Identifikation mit ihrem Unternehmen und präsentieren dies in
der Öffentlichkeit.
Auch die Stadtreinigung Hamburg erfüllt ihre Abfallberatung durch eigene Mitarbeiter, was in der
Öffentlichkeit hohe Akzeptanz erfährt. Abfallberater sind unentbehrlich mit ihrem vielseitigen, expliziten
Wissen, um die Öffentlichkeit rundum zufriedenzustellen und den Bedarf abzudecken.
Für Euren Arbeitskampf und Eure berechtigten Ansprüche unsere besten Wünsche und dass Ihr auf
möglichst viele Unterstützer zugreifen könnt. Wir hoffen, dass Euch aus der mittelbaren Umgebung viele
Menschen und Gewerkschaftsmitglieder auch durch körperliche Präsenz unterstützen.

Alles Gute und viel Erfolg!
Der Personalrat Stadtreinigung Hamburg

BERICHT VON DER PETITIONSÜBERGABE, 31.7.2012

Ein skurriler Radhauswandertag für die Initiative Abfallberatung

Umweltstadträtin Ulli Sima auf Tauchstation, die Presse ist mit dabei

Petitionsübergabe: Für faire und rechtskonforme Dienstverhältnise bei der MA 48


Der 31. Juli 2012 ist das Ablaufdatum unserer Werkverträge mit der MA 48. Wenn das nicht Anlass genug ist, die Presse zu einem Gespräch vor dem Rathaus einzuladen und abermals unseren Forderung nach fairen und rechtskonformen Arbeitsverträgen Nachdruck zu verleihen! Radio Wien, ORF, APA und diverse JournalistInnen von Zeitungen waren da und haben sich unsere Statements angehört. Mit Transparenten und in den T-Shirts unserer Initiative haben wir uns auch für die FotografInnen und das ORF-Kamerateam positioniert. Zwei  AbfallberaterInnen haben den Stand der Dinge sowie Beweggründe des aktuellen Arbeitskampfes für faire und rechtskonforme Arbeitsverhältnisse in der MA 48 erläutert. Auch Thomas Kerschbaum, Bundessprecher der KIV/UG hat einige deutliche Worte an die Anwesenden gerichtet.

Das anschließende Vorhaben, den ersten Zwischenstand der Unterschriften unserer Petition an Umweltstadträtin Ulli Sima zu übergeben, zeigte leider erneut äußerste Zurückweisung gegenüber unserer Initiative. Überhaupt die Petition im Rathaus abzugeben, hat sich schwieriger erwiesen als gedacht.

Das Büro Sima hat uns nicht einmal hinein gelassen. Wir haben längere Zeit mit einer Mitarbeiterin über die Gegensprechanlage diskutiert. Sie hat uns nicht aufgemacht, eine Entgegennahme des Kuverts wurde kategorisch abgelehnt. Eine Postannahme sein grundsätzlich nur nach Terminvereinbarung möglich... (Wir haben uns übrigens in der Vorwoche angekündigt.) Schön war, dass zu diesem Moment weiterhin JounalistInnen und auch das ORF-Kamerateam dabei waren...

Nächster Versuch: Das Büro von Personalstadträtin Frauenberger hat nochmals im Büro Sima interveniert – vergebens. Währenddessen hat uns jemand die Rathauswache geschickt, eine Mitarbeiterin aus dem Büro Frauenberger diese allerdings wieder abgewunken. Das Büro Frauenberger nimmt die Petition letztlich ebenfalls nicht entgegen und empfiehlt eine Abgabe an der Portierloge. Der Portier kann keine Bestätigung ausstellen für den Erhalt der Unterschriften und verweist schließlich und auf die zentrale Posteinlaufstelle auf der anderen Straßenseite. Aber dann: Nach eineinhalb Stunden Rathauswandertag haben wir die 1744 Unterschriften schließlich abgegeben und eine – selbst verfasste, von der Poststelle abgestempelte – Übergabebestätigung in der Hand.

Zwei Rathauswachen waren uns zu diesem Zeitpunkt noch immer auf den Fersen. So ein Trara... Der heutige Vormittag hätte nicht spannender und skurriler sein können! Er hatte kafkaeske Züge an sich, ein denkwürdiger Tag für die Initiative Abfallberatung ;)

(Bericht der Initiative Abfallberatung Wien von der Petitionsabgabe am 31. Juli 2012)

Petition: Für faire und rechtskonforme Arbeitsverträge bei der MA48!

Fotos von Pressegespräch und Petitionsabgabe

VIDEO VOM AKTIONSTAG AM 30.07.2012

Hier noch ein Gustostückerl gefilmt von Renate Sassmann (AUGE/UG, wientv.org) - vielen Dank Renate! Auch vielen Dank an alle, die uns unterstützt und geholfen haben: KIV/UG, PrekärCafé und Maracatu Novo Toque!


BERICHT VOM AKTIONSTAG, 30.7.2012

Wir sind laut, kreativ und auf der Straße!

Aktionstag mit PrekärKasperl, brasilianischer Percussion und Lesung


Im Countdown bis zum Auslaufen unserer Werkverträge mit Ende Juli 2012 als AbfallberaterInnen mit Umgehungsverträgen bei der Stadt Wien haben wir am 30. Juli einen Aktionstag gestaltet. Mit verschiedenen Programmpunkten wollten wir den Kern unserer Tätigkeiten als AbfallberaterInnen vermitteln und haben Tipps und Tricks zu Müllvermeidung und Mülltrennung zum Besten gegeben. Zudem stand selbstverständlich auch unsere prekäre Lage nach jahrelanger Scheinselbständigkeit bei der Stadt Wien und unser daraus resultierender Arbeitskampf für faire und rechtskonforme Arbeitsverhältnisse im Fokus unserer ganztägigen Aktivitäten.

Schon während wir mit dem Aufbau unseres Infostandes vor dem Museumsquartier an der Ecke zur Maria Hilfe Straße beschäftigt waren, sprachen uns PassantInnen an, und die erste JournalistInnen baten um Interviews. Ein reges Interesse für unseren auffälligen Infostand, die ansprechenden Programmpunkte und die dabei vermittelten Inhalte riss den ganzen Tag über nicht ab. Durch Schilderungen über unsere eigene Arbeitssituation, unsere Selbstorganisierung und unsere Forderungen kamen wir auch immer wieder mit PassantInnen ins Gespräch über ihre eigenen Erfahrungen und Missstände am Arbeitsplatz und ernteten eine Menge Solidaritätsbekundungen. Aber nicht nur Erwachsene waren interessiert.

Gleich zu Beginn konnten wir uns über den Besuch einer rund zwanzigköpfigen Kindergruppe freuen, die  gekommen war, um den Müllkasperl – unseren ersten Programmpunkt am Aktionstag – zu erleben. Nach einem kurzen Mülltrennspiel, bei dem nach einer einführenden Erläuterung durch einen Abfallberater, alle Kinder selbst ausprobieren konnten, Müll in die richtige Altstoffsammelbox zu sortieren, tauchten allmählich Kasperl und Pezi auf. Insgesamt spielten wir am Aktionstag dreimal unser selbsgeschriebenes PrekärKasperl-Stück und brachten Kinder wie Erwachsene zum Schmunzeln – auch über unsere bisherigen Erlebnisse im Arbeitskampf.

Mit einer Lesung aus dem eben erschienen Buch „Der weite Weg zum Wasserspender“ von unserem Kollegen, dem Abfallberater Florian Illichmann-Rajchl, kamen erneut prekäre Arbeitsverhältnisse aufs Tapet. In seinem Roman beschreibt der Autor am Beispiel eines schlecht bezahlten Jobs in einer Medienagentur, was Arbeiten bedeutet, wenn der Mitarbeiter nicht zählt.

Ein besonderer Publikumsmagnet am Nachmittag war eine Percussion der Gruppe Novo Toque, die mit maracatu-Rhytmen aus Brasilien begeisterte. Auch bei diesem Auftritt waren AbfallberaterInnen selbst involviert uns informierten in kurzen Pausen zwischendurch über den Anlass ihres Auftritts am Aktionstag der Initiative Abfallberatung.

Insgesamt können wir von einem erfolgreichen Tag sprechen, in den wir unsere fachlichen, kommunikativen und kreativen Kompetenzen gesteckt haben. Wir konnten allein an diesem Tag 508 weitere Unterschriften für unsere Petition an Umweltstadträtin Ulli Sima sammeln, standen den ganzen Tag für Fragen zur Verfügung und sind mit unseren Anliegen – seien es Müllvermeidung und -trennung, seien es unsere Forderungen im Arbeitskampf mit der Stadt Wien – auf viele weitere interessierte Ohren gestoßen.


(Bericht der Initiative Abfallberatung Wien vom Aktionstag am 30. Juli 2012)

Video vom Aktionstag

Fotos vom Aktionstag (facebook)

Die ersten Eindrücke vom AKTIONSTAG am 30.07.2012



















AKTIONSTAG am 30.07.2012

Tag der Abfallberatung! Montag 30. Juli 2012 von 10 bis 17 Uhr

Tipps und Tricks zu Müllvermeidung & gegen Scheinselbständigkeit bei der MA48.
Ort: Museumsplatz Ecke Mariahilfer Straße, 1070 Wien. Programm und mehr Info ...

PREKÄR KASPERL


PREKÄR KASPERL by Abfallberatung Wien on Vimeo.
PrekärKasperl: Liebe Kinder, liebe Leute mit Scheinselbständigkeit ist Schluss ab heute!
Die Initiative Abfallberatung lädt ein zum AKTIONSTAG: Montag 30. Juli 2012 von 10 bis 17 Uhr, Museumsquartier Ecke Mariahilfer Straße, 1070 Wien.

Auch Kasperl und Pezi sind mit dabei. Im Video erklärt Kasperl schon jetzt die aktuelle Situation der AbfallberaterInnen. Denn warum Arbeitsrechte bei der Stadt Wien nicht gelten, kann auch Pezi nicht verstehen. Im Video flippt er aus: „Was machen wir denn jetzt?! Wir sind doch wichtige BeraterInnen für die Stadt!“

Augustin, Nr. 325, 25.7.-21.8.2012

Arbeitskampf.
Die Gemeinde Wien hat eine arbeitsrechtliche Sommerbaustelle zu bewältigen


Eine gar nicht so kleine Gruppe von Abfallberater_innen hat genug davon, sich mit schlechten Verträgen abspeisen zu lassen. Den Müllkasperl kann ab jetzt wer anderer spielen. Und der Arbeitskampf beginnt. (...) Auf die Frage nach einem Interview [Anm.: an Umweltstadträtin Ulli Sima] kommt eine abschlägige Antwort, sie wollen die Probleme "nicht über die Öffentlichkeit" austragen. Das glaubt mensch gerne angesichts des Schlamassels. "Keine Kleinigkeit" nennt eine aktuelle MA48-Kampagne den Dreck, den die Wiener_innen und ihre Hunde produzieren. Der hausinterne Mist dürfte allerdings auch größer geraten sein als geplant.

GBW Wien web journal vom 24.07.2012


„Wir sind keine Wegwerfartikel!“ – Abfallberater*innen organisieren sich.

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"Wir Abfallberater*innen wollen ein Teil dieser großen Abteilung der Stadt Wien mit über 3.500 Bediensteten sein. Aber eben unter gleichberechtigten, fairen Bedingungen!", fordert die Initiative Abfallberatung.

Wiener Abfallberatung? Vom Misttelefon bis zum Müllkasperl.

Seit dem Ende der 1980er-Jahre beraten die Wiener Abfallberater*innen die Bevölkerung und bilden somit die Hauptschnittstelle zwischen der Magistratsabteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) und den Wiener*innen. Je 150.000 Einwohner*innen gibt es eine*n Abfallberater*in. Die etwa 35 bestens ausgebildeten Abfallberater*innen erbringen jährlich mehr als 30.000 Beratungsstunden. Sie nehmen Anrufe am Misttelefon entgegen, treten mittels mobiler Abfallberatung mit Bürger*innen in Kontakt und veranstalten Schulwettbewerbe mit den Volksschulen und Rundfahrten zu den Anlagen der MA 48. Dabei werden unterschiedlichste Fragen beantwortet, wie "Wozu Mülltrennen? Wird nicht alles wieder zusammen geschmissen." oder "Werden gesammelte Plastikflaschen in der Müllverbrennungsanlage verheizt?".
Jährlich nutzen an die 70.000 Anrufer*innen das Service des Misttelefons, womit die Abfallberatung der Stadt für die Wiener Bevölkerung nahezu unentbehrlich ist. Bei ständig steigenden Müllmengen verlangen die Wiener*innen nach Informationen über Mülltrennung, Recycling und Umweltschutz. mehr...

ceiberweiber.at vom 24.07.2012

Wien entsorgt AbfallberaterInnen

Werkverträge "gekündigt", weil die AbfallberaterInnen wie andere ArbeitnehmerInnen behandelt werden wollen. (...) Die BeraterInnen hatten selbst mit einem Abteilungsleiter zu tun, der ihnen mitteilte, dass er von ihnen "persönlich enttäuscht" sei...

So gibt sich die MA48 (Regenbogenparade 2011)
... Sie sollten auf ihre Forderung nach einem festen Arbeitsverhältnis verzichten - dann hätten sie auch wieder eine Chance, den Beruf auszuüben, dem sie Jahre voller Engagement widmeten. Man fragt sich natürlich, ob die (rote) Stadt Wien auch so verständnislos reagieren würde, wenn sich prekär Beschäftigte in der Privatwirtschaft zusammentun. Vielleicht auch kein Zufall, dass es sich überwiegend um Frauen handelt - die bei der auch für Personal zuständigen Frauenstadträtin Sandra Frauenberger ebenfalls kein offenes Ohr für ihre Anliegen haben....  mehr....

Ö1-Nachtquatier vom 20.07.2012

Die Presse vom 18.07.2012

Abfallberater fordern Stadt Wien heraus

17.07.2012 | 18:29 |  EVA WINROITHER (Die Presse)
Die Wiener Abfallberater wollen nicht mehr in einem prekären Beschäftigungsverhältnis stehen und fordern eine feste Anstellung. Die Situation ist schon länger bekannt, zugespitzt hat sie sich Anfang des Jahres.


Sie sind dort, wo hinsichtlich leerer Flaschen, Plastikmülls und Lebensmittelabfälle Erklärungen benötigt werden: in Volksschulen, auf Kinderspielplätzen und manchmal auch am Misttelefon. Seit den 1980er-Jahren informieren die „Abfallberater“ im Auftrag der Stadt Wien über den richtigen Umgang mit Müll.
Nun fühlen sich die 31 Männer und Frauen selbst wie „Mist“ behandelt: Sie wehren sich gegen ihr prekäres Beschäftigungsverhältnis. „Wir arbeiten auf Basis von Werkverträgen, die unserer Meinung nach keine sind. Wir haben fixe Arbeitszeiten, dürfen unsere Arbeit nicht delegieren und sind wirtschaftlich von der Stadt Wien abhängig“, sagt Abfallberaterin Anna Brem (Name geändert), die seit Jahren in diesem Beruf tätig ist. Jetzt fordern die Abfallberater eine Anstellung.
Die Situation ist schon länger bekannt, zugespitzt hat sie sich Anfang des Jahres. Anders als bisher wurden die Werkverträge nicht um ein Jahr, sondern nur um wenige Monate verlängert, Ende Juli laufen sie ganz aus.

Verträge nur für zehn Mitarbeiter

Zeitgleich wurden zehn Mitarbeitern fixe Verträge angeboten, der Rest sollte weiterhin auf Basis von Werkverträgen arbeiten. „Ein Witz“, wie Brem findet. Auch weil in den Verträgen weder die Vordienstzeiten noch die Ausbildung der Abfallberater (von denen viele Akademiker sind) einbezogen worden seien. In einem (mittlerweile öffentlich gemachten) Schreiben an die Stadt haben die Abfallberater versucht, auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Die daraufhin angebotenen Einzelgespräche wurden von den Abfallberatern aber abgelehnt – man wolle nur als Gruppe sprechen. mehr....